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Ablauf der Untersuchung

Am Tag der Belastungsuntersuchung dürfen Sie folgende Nahrungsmittel NICHT zu sich nehmen: Kaffee, Tee, Cola oder Schokolade. Diese Nahrungsmittel enthalten Gegenmittel zu dem Stress-Medikament Adonosin. Damit könnten durch die MRT fälschlicherweise gesunde Befunde vorgetäuscht werden.
Weiterhin sollten nitrathaltige Medikamente (z.B: ISDN ®; Isoket ®; Molsidomin; Corvaton®, etc). am Tag der Untersuchung nicht eingenommen werden. Bei Unsicherheiten fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Für die Untersuchung in einem Kernspintomographen werden Sie in der Regel gebeten, allen Schmuck und andere Metallteile abzulegen. Üblicherweise ziehen Sie sich bis auf die Unterwäsche aus. Zahnprothesen werden ebenfalls ablegt. Für die Gabe eines Kontrastmittels wird Ihnen ein venöser Zugang (Braunüle) in den Arm oder den Handrücken gelegt werden. Dann wird Ihnen ein EKG auf die Brust geklebt und eine Matte darüber gelegt. Diese enthält Spulen, die die Radiowellen empfangen.

Bei der Erzeugung der Radiofrequenzwellen werden starke elektromagnetische Spulen rasch ein- und ausgeschaltet. Hierdurch entstehen während der Untersuchung Klopf- und Hupgeräusche. In modernen MRT-Scannern sind diese Spulen gut gedämpft, so dass die Geräusche keine belastende Lautstärke erreichen. Trotzdem wird ihnen ein Kopfhörer aufgesetzt. Dieser dämpft die Geräusche weiter. Außerdem werden Sie darüber Atemkommandos erhalten.

Für die Belastung im Kernspintomgoraphen wird über eine Vene ein Medikament verabreicht (Adenosin). Die gesamte Belastungsphase dauert nur drei bis vier Minuten. Während dieser Zeit kann der Patient einen beschleunigten Herzschlag, eine leichte Luftnot und ein warmes Gefühl im ganzen Körper verspüren. Dieses sind Veränderungen, die auch während tatsächlicher körperlicher Anstrengung auftreten. Nach den drei bis vier Minuten Belastung wird das Medikament ausgeschaltet. Die erwähnten Symptome hören dann innerhalb von einer halben Minute wieder auf.

 

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