Praxis für Kardiologie Bonn

Dr. med. O. Schiffmann • Prof. Dr. med. Th. Klingenheben • Dr. med. G. Frhr. v. der Recke

Corona Informationen

Liebe Patientinnen und Patienten,

die aktuelle Corona-Pandemie stellt uns alle gemeinsam vor große Herausforderungen. Wir alle erfahren Einschränkungen durch die gebotene soziale Distanz und hören von den Restriktionen, welche unser Gesundheitssystem derzeit erlebt.

Trotz alledem bleibt es das Ziel unserer Praxis für Kardiologie, Sie alle mit der gewohnten Sorgfalt kardiologisch zu versorgen. Insbesondere Herzerkrankungen müssen in dieser Zeit optimal diagnostiziert und therapiert werden. Die aktuellen Statistiken legen nahe, dass insbesondere Patienten mit Gefährdung für Herzinfarkt und Schlaganfall aus Angst vor einer Corona-Infektion im Moment Arztbesuche meiden. Und Studien zeigen auch bei herzerkrankten Patienten, dass eine optimale Therapieeinstellung wichtig ist, um im Falle einer Infektion diese möglichst milde zu überstehen.

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Einige Herzrhythmusstörungen führen zu einer anhaltenden Einschränkung der Arbeit des Herzmuskels. Dazu gehören an erster Stelle die beiden Erkrankungen "Vorhofflimmern" und "Vorhofflattern". Zur Behandlung dieser Erkrankungen stehen mehrere Wege zur Verfügung. Welcher davon gewählt wird hängt oft von den Beschwerden durch diese Rhythmusstörung sowie durch die Beeiträchtigung der Herzleistung ab. Bei Menschen, die wenig bis keine körperlichen Einschränkungen verspühren kann es sinnvoll sein, lediglich die Geschwindigkeit des Herzschlages durch Medikamente zu kontrollieren. Dieses wird als "Frequenzkontrolle" bezeichnet. Anderenfalls kann versucht werden, die Herzrhythmusstörung durch einen kurz dauernden Eingriff zu beenden und den ursprünglichen Rhythmus, den "Sinusrhythmus", wieder herzustellen. Solch eine Prozedur wird "Cardioversion" genannt. In Deutschland wird die Wiederherstellung des Sinusrhythmus aus Vorhofflimmern üblicherweise durch einen kurzen Elektroschock erreicht, somit sprechen wir von einer "Elektro-Cardioversion". Dazu wird der betroffene Mensch in einen kurzen und tiefen Schlaf versetzt (eine Narkose mit Intubation und Lungenmaschine ist nicht notwendig!). Während der Schlafphase wird ein Defibrillator auf die Brust aufgesetzt und dann unter strenger EKG-Überwachung in kurzer Elektroschock verabreicht. Der Betroffene merkt durch den kurzen Tiefschlaf davon nichts. Anschließend findet noch eine Überwungsphase von zwei Stunden statt. Die Elektrocardioversion führen wir ambulant durch.

 

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